Archiv für den Monat: April 2016

Rückblick und Ausblick

Zwei Pädagogik-Studentinnen interviewten die Baugruppe

Regal breit

Annika Biel und Nadine Mueller-Raschdau sind Studentinnen der Lüneburger Leuphana-Universität. Sie haben bereits im Sommer 2015 den Rohbau der Clenzer Schule besucht und mit Schulleiterin Ilka Wilke und Architekt Ralf Pohlmann ein Gespräch über das Konzept der Lernlandschaften geführt.

Nachdem die beiden jungen Frauen sich im Rahmen ihres Studium mit weiteren pädagogischen Konzepten beschäftigt haben, haben sie beschlossen, ihre Masterarbeit über die Arbeit der Lehrer an der Astrid-Lindgren Schule zu schreiben. Zu diesem Zweck haben die Studentinnen Mitglieder der Baugruppe zu einem Interview geladen und wollten wissen: Wie fand sich die Gruppe und wie kam es überhaupt zu der Idee, ein ganz neues Haus mit neuem pädagogischem Konzept zu bauen? Was waren Höhen und Tiefen? Wo gab es Reibung und wie ist die Stimmung jetzt in der neuen Schule? Weiterlesen

Hort, Werkstattgebäude und Schulhof

Die Schule steht, es folgen zwei Nebengebäude und die Erneuerung des Schulhofs

Lichter breit

Mit Beginn des Frühlings sind die Abrissarbeiten am alten Schulgebäude nahezu abgeschlossen, in der nächsten Woche werden die Bodenplatten für Hort- und Werkstattgebäude gegossen. „Anfang Mai kommen die Holzbauer“ sagt Architekt Ralf Pohlmann. Schöner Kontrast: Während das Werkstattgebäude passend zu seiner Verwendung in dem satten Grauton der Schulfassade gestrichen wird, bekommt der Hort ein helles Graugrün.

Auch die Arbeiten an den Außenanlagen können, sobald die alten Gebäude verschwunden sind, weitergehen. Die Pflaster- und Befestigungsarbeiten haben bereits begonnen, und bald werden Klettergerüst, Büsche und Bäume ihren Einzug halten. „Das bedeutet für die Kinder, dass sie bis zum Ende der Außenarbeiten den Schulhof nur eingeschränkt, also auf den asphaltierten Flächen nutzen können“, erklärt Ralf Pohlmann. Das wird sicher noch bis zum Beginn der Sommerferien der Fall sein. Der Lohn für diese Einschränkung wird ein schöner, großer Schulhof sein, den das renommierte Garten- und Landschaftsplanungsbüro von Levin-Monsigny übernehmen wird.

Das neue Konzept für den Unterricht scheint indessen aufzugehen. Übereinstimmend freuen sich Lehrkräfte und Gäste über das ruhige Schulklima. Schulsozialarbeiterin Marion Schwarz findet: „Wir müssen uns natürlich noch an das neue Gebäude gewöhnen. Aber die Lernlandschaften funktionieren. Es ist sehr ruhig und die Kinder fühlen sich wohl.“