Archiv für den Monat: September 2015

Die Estrich-Schlange

In allen Räumen des Schulneubaus ist ein Estrich-Boden geschüttet worden. Er dient als Unterlage für die endgültigen Bodenbeläge. In den Lernlandschaften wird es einen strapazierfähigen Nadelflies-Teppich geben, im Wir-Raum wird ein Guss-Asphalt für angenehmes Lauf-Gefühl sorgen.

Der Estrich, ein Gemisch aus Sand, Wasser und Zement wird „erdfeucht“ durch einen dicken Schlauch in den jeweiligen Raum gepumpt. „Die Konsistenz des Estrichs lässt den Schlauch tanzen“ erklärt Architekt Ralf Pohlmann. Wie eine dicke Boa wälzt sich also der zuckende Schlauch von Raum zu Raum. Wäre das Gemisch flüssiger, läge der Schlauch viel ruhiger da. Aber so viel Wasser kann auf der Baustelle niemand gebrauchen, und der Estrich bräuchte viel länger, um zu trocknen.

Ist die erdfeuchte Masse einmal an Ort und Stelle, wird sie mit einer Maschine von allen Unebenheiten befreit. Der ausführende Arbeiter auf dem Video trägt eine Art Schneeschuhe, um nicht in dem noch feuchten Fußboden zu versinken.

Inzwischen sind diese Arbeiten in allen Räumen abgeschlossen, weiter geht es mit dem Verputzen der Wände, dem Einbau von Türen und der Lüftungsanlage.

Im Außenbereich hat die Firma Ulf & Udo Lahmann GbR damit begonnen, die Abwasserleitungen für das Regenwasser zu graben.

Leuchtendes Haus

Die Schule ist außen nahezu fertig, der Innenausbau läuft gut

Fassade neu

Pünktlich zum Herbst ist das neue Schulgebäude soweit fertig, dass der Innenausbau im gemütlich geschlossenen Gebäude weiter gehen kann. Außentüren und Fenster sind fast vollständig montiert, die Winterwinde werden den Tischlern, Putzern, Elektrikern und Heizungsbauern nicht in die Ohren beißen können. Die Fassade leuchtet in der Herbstsonne und macht aus dem Schulgebäude einen fröhlichen Blickfang.

Während in der Schule die Wände geglättet, Estrich gegossen und die Lüftungsanlage installiert wird, suchen Ilka Wilke und ihr Kollegium gemeinsam mit Ralf Pohlmann und Vertretern der Samtgemeinde die Schulmöbel zusammen. Ein großer Teil ist bereits bestellt, nun geht es um Tafeln, Leinwände für die Beamer und die Frage, wo Spielgeräte für Pausen und Betreuungszeiten gelagert werden können.

„In der neuen Schule wird es keine klassischen Tafeln geben“ sagt die stellvertretende Schulleiterin Christina Ahrens. Für die Schüler werden kleinere sogenannte Whiteboards angeschafft, auf denen sie die wichtigen Schwungübungen fürs Schreibenlernen im Großformat üben können. „Das ist ungemein wichtig“, erklärt Schulleiterin Ilka Wilke. Für die Lehrer wird es ein großes Whiteboard geben, denn: „Frontalunterricht wird es an mancher Stelle geben müssen, und dann brauchen die Lehrkräfte Platz, um Tafelbilder zu entwerfen“. Alles ändert sich also nicht, es wird nur ein bisschen moderner und weniger staubig.

Viele Hände

Jeden Tag neue Gesichter

Glaser breit

Seit Beginn der Bauarbeiten am Neubau der Clenzer Grundschule haben bereits viele Gewerke ihren Anteil geleistet: Sie leisteten den Abbruch eines Teils des alten Schulgebäudes, das Abklemmen von Wasserleitungen, Abwasserrohren und Elektrokabeln, der Aushub der Baugrube, schließlich erstellten sie den Rohbau und stemmen nun seit einigen Wochen den beginnenden Innenausbau mit Tischler-, Elektriker-, Heizungs-, Maler und Sanitärinstallationsarbeiten. Außen am Haus werkeln die Dachdecker, Photovoltaiker und Fassadenbauer. Später werden noch die Landschaftsbauer und Pflasterer dazukommen. Weiterlesen