Kategorie-Archiv: Außengelände und Grünanlagen

Kurz vor Schulbeginn

Landschaftsgärtner und Pflasterer arbeiten fleißig an den Außenanlagen

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Was zu Beginn der Sommerferien noch aussah wie eine Kraterlandschaft, ist nun, kurz bevor die Schule wieder startet, schon erkennbar ein Schulhof. Die Bäume auf dem Schulgelände sind noch eingepackt, damit die Baumaschinen die Rinde nicht verletzen können, und überall liegen noch große Berge von Split, Sand und Mutterboden. Aber einige Flächen sind schon glattgezogen und die ersten markanten roten Wege liegen bereits. „Bis zum Schulbeginn werden wir die Wege zur Turnhalle und zum Busbahnhof fertig stellen“, sagt Ulf Lahmann, dessen Firma die Pflaster- und Erdarbeiten auf dem Gelände macht. Weiterlesen

Hort und Werkraum entstehen

Während die Schüler und Lehrkräfte sich einleben, entstehen die beiden Nachbargebäude

12.5.2016

Das Wetter meint es gut mit den Baumeistern, und so stehen die Wände der fünften Lernlandschaft, die später als Hort genutzt werden soll, inzwischen. Auch der Werkraum wird bald seine Wände bekommen. Auch am Schulhof wird schon gearbeitet, die Pflaster- und Erdarbeiten starten noch in dieser Woche.

Rückblick und Ausblick

Zwei Pädagogik-Studentinnen interviewten die Baugruppe

Regal breit

Annika Biel und Nadine Mueller-Raschdau sind Studentinnen der Lüneburger Leuphana-Universität. Sie haben bereits im Sommer 2015 den Rohbau der Clenzer Schule besucht und mit Schulleiterin Ilka Wilke und Architekt Ralf Pohlmann ein Gespräch über das Konzept der Lernlandschaften geführt.

Nachdem die beiden jungen Frauen sich im Rahmen ihres Studium mit weiteren pädagogischen Konzepten beschäftigt haben, haben sie beschlossen, ihre Masterarbeit über die Arbeit der Lehrer an der Astrid-Lindgren Schule zu schreiben. Zu diesem Zweck haben die Studentinnen Mitglieder der Baugruppe zu einem Interview geladen und wollten wissen: Wie fand sich die Gruppe und wie kam es überhaupt zu der Idee, ein ganz neues Haus mit neuem pädagogischem Konzept zu bauen? Was waren Höhen und Tiefen? Wo gab es Reibung und wie ist die Stimmung jetzt in der neuen Schule? Weiterlesen

Hort, Werkstattgebäude und Schulhof

Die Schule steht, es folgen zwei Nebengebäude und die Erneuerung des Schulhofs

Lichter breit

Mit Beginn des Frühlings sind die Abrissarbeiten am alten Schulgebäude nahezu abgeschlossen, in der nächsten Woche werden die Bodenplatten für Hort- und Werkstattgebäude gegossen. „Anfang Mai kommen die Holzbauer“ sagt Architekt Ralf Pohlmann. Schöner Kontrast: Während das Werkstattgebäude passend zu seiner Verwendung in dem satten Grauton der Schulfassade gestrichen wird, bekommt der Hort ein helles Graugrün.

Auch die Arbeiten an den Außenanlagen können, sobald die alten Gebäude verschwunden sind, weitergehen. Die Pflaster- und Befestigungsarbeiten haben bereits begonnen, und bald werden Klettergerüst, Büsche und Bäume ihren Einzug halten. „Das bedeutet für die Kinder, dass sie bis zum Ende der Außenarbeiten den Schulhof nur eingeschränkt, also auf den asphaltierten Flächen nutzen können“, erklärt Ralf Pohlmann. Das wird sicher noch bis zum Beginn der Sommerferien der Fall sein. Der Lohn für diese Einschränkung wird ein schöner, großer Schulhof sein, den das renommierte Garten- und Landschaftsplanungsbüro von Levin-Monsigny übernehmen wird.

Das neue Konzept für den Unterricht scheint indessen aufzugehen. Übereinstimmend freuen sich Lehrkräfte und Gäste über das ruhige Schulklima. Schulsozialarbeiterin Marion Schwarz findet: „Wir müssen uns natürlich noch an das neue Gebäude gewöhnen. Aber die Lernlandschaften funktionieren. Es ist sehr ruhig und die Kinder fühlen sich wohl.“

Ab jetzt wird in Lernlandschaften gearbeitet!

Seit Anfang März ist die neue Schule in Betrieb

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Seit einigen Tagen herrscht aktives Treiben im neuen Schulhaus: Nachdem Schüler, Lehrer, Eltern und Mitarbeiter der Samtgemeinde am Wochenanfang Möbel, Bücher und Arbeiten der Kinder ins neue Haus getragen haben, geht nun der reguläre Unterricht los.

Offiziell eingeweiht wird das Gebäude mit einem Fest zu Beginn des Schuljahres 2016/17. Dann wird sich auch auf den Außenanlagen noch so einiges getan haben: Im nächsten Arbeitsschritt wird die Firma Cossbau das alte Schulgebäude abtragen. Die Bodenplatte für das Hortgebäude wird vorbereitet und mit dem Frühjahr werden auch die Arbeiten der Gärtner beginnen.

Einige Eindrücke vom Umzug finden sich auch unter der Rubrik „Bilder“.

 

Letztes Loch gestopft

Am Freitag baute die Tischlerei Dierksen die letzte fehlende Tür ein

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Pünktlich mit den ersten Schneeflocken ist die Baustelle in Clenze dicht und warm: Die Mitarbeiter der Tischlerei Dierksen passten am vergangenen Freitag die letzte fehlende Außentür ein, nun kann das Gebäude beheizt werden. „Das ist auch nötig, denn sonst würden Anstriche und Spachtelmassen gar nicht trocknen“, sagt Architekt Ralf Pohlmann. Auch die Bauarbeiter freuen sich über warme Hände beim Schrauben, Sägen und Streichen. Weiterlesen

Fußboden für den Wir-Raum

Der Gussasphalt-Boden wurde gegossen – bei 200 Grad Verarbeitungstemperatur

Für den Wir-Raum, den Werk-Raum, die Input-Räume mit Küche und die Flure haben Bauherren und Architekten gemeinsam mit den Lehrkräften einen dunkelgrauen Gussasphalt als Bodenbelag ausgewählt. „Ein bisschen elastischer“ als ein Betonboden sei der Belag, berichtet Ralf Pohlmann. Ansonsten ist er pflegeleicht, weil robust und leicht zu reinigen. Darüber hinaus sieht der Gussasphalt mit seiner terrazzo-ähnlichen Struktur auch noch schön aus. Weiterlesen

Die Estrich-Schlange

In allen Räumen des Schulneubaus ist ein Estrich-Boden geschüttet worden. Er dient als Unterlage für die endgültigen Bodenbeläge. In den Lernlandschaften wird es einen strapazierfähigen Nadelflies-Teppich geben, im Wir-Raum wird ein Guss-Asphalt für angenehmes Lauf-Gefühl sorgen.

Der Estrich, ein Gemisch aus Sand, Wasser und Zement wird „erdfeucht“ durch einen dicken Schlauch in den jeweiligen Raum gepumpt. „Die Konsistenz des Estrichs lässt den Schlauch tanzen“ erklärt Architekt Ralf Pohlmann. Wie eine dicke Boa wälzt sich also der zuckende Schlauch von Raum zu Raum. Wäre das Gemisch flüssiger, läge der Schlauch viel ruhiger da. Aber so viel Wasser kann auf der Baustelle niemand gebrauchen, und der Estrich bräuchte viel länger, um zu trocknen.

Ist die erdfeuchte Masse einmal an Ort und Stelle, wird sie mit einer Maschine von allen Unebenheiten befreit. Der ausführende Arbeiter auf dem Video trägt eine Art Schneeschuhe, um nicht in dem noch feuchten Fußboden zu versinken.

Inzwischen sind diese Arbeiten in allen Räumen abgeschlossen, weiter geht es mit dem Verputzen der Wände, dem Einbau von Türen und der Lüftungsanlage.

Im Außenbereich hat die Firma Ulf & Udo Lahmann GbR damit begonnen, die Abwasserleitungen für das Regenwasser zu graben.

Pläne für den Schulhof

Der Landschaftsarchitekt zu Besuch beim Jour Fixe

pflasterManchmal treffen bei Ralf Pohlmann in Kiefen Welten aufeinander. Auf den Jours fixes, den wöchentlich stattfindenden Nachmittagstreffen, zu denen Gewerke, Bauherren und Planer sich verabreden, wird manches Mal eifrig diskutiert. Ist es besser, Steine aus dem örtlichen Betonwerk zu nehmen? Kann dieses die für Rollstuhlfahrer benötigte Pflasterqualität zur Verfügung stellen? Wie sieht die Oberfläche der Kantsteine aus, die für das Mäuerchen zur Straße benötigt werden?  Weiterlesen