Kategorie-Archiv: Bauarbeiten

Kurz vor Schulbeginn

Landschaftsgärtner und Pflasterer arbeiten fleißig an den Außenanlagen

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Was zu Beginn der Sommerferien noch aussah wie eine Kraterlandschaft, ist nun, kurz bevor die Schule wieder startet, schon erkennbar ein Schulhof. Die Bäume auf dem Schulgelände sind noch eingepackt, damit die Baumaschinen die Rinde nicht verletzen können, und überall liegen noch große Berge von Split, Sand und Mutterboden. Aber einige Flächen sind schon glattgezogen und die ersten markanten roten Wege liegen bereits. „Bis zum Schulbeginn werden wir die Wege zur Turnhalle und zum Busbahnhof fertig stellen“, sagt Ulf Lahmann, dessen Firma die Pflaster- und Erdarbeiten auf dem Gelände macht. Weiterlesen

Wie ein Uhrwerk

Während der Bauarbeiten greifen die Arbeitsschritte der Gewerke ineinander

12.5.2016

Heizung, Sanitär, Elektrik und der Trockenbau sind die Gewerke, die im Moment die Baustellen für fünfte Lernlandschaft und Werkraum bevölkern. Oben macht sich auch der Dachdecker an die Arbeit. Die Arbeiten werden möglichst so ausgeführt, dass die Gewerke nahezu gleichzeitig arbeiten können. Die Lüftungsanlage – Leitungen, die unter der Decke verschwinden sollen – wird von Raum zu Raum installiert, damit dann gleich im Anschluss die Decken abgehängt werden können.

Architekt Ralf Pohlmann macht Druck, denn mit dem ersten Schultag sollen beide Gebäude fertig sein. Ständig dreht es sich um die Fragen: Welches Gewerk ist mit wie vielen Arbeitskräften auf der Baustelle? Warum nur so wenige? Wann wird der nächste Arbeitsschritt fertig und wer kann als nächstes weitermachen? Wie in einem Puzzle oder einem riesigen Uhrwerk greifen die Arbeiten ineinander. Und der Architekt muss aufpassen, dass es nicht knirscht.

Lieder und Bratwurst

Schüler, Lehrkräfte, Architekt und Holzbauer feiern das gute Vorankommen

Die beiden Nebengebäude, der Werkraum, von den Kindern zärtlich „Tischlerschuppen“ genannt und die fünfte Lernlandschaft, sind so weit aufgebaut, dass sie mit einem Dach versehen werden können. Diesen Umstand haben die Beteiligten mit einem kleinen Fest gefeiert, die Holzbauer hielten gar einen richtigen „Richtspruch“ und opferten ein Weinglas. Nach einem Liedchen, als Dank an die Arbeiter und zum Mutmachen und Durchhalten für den erneuten Umzug gedacht, gab es Bratwurst für alle.

 

Hort und Werkraum entstehen

Während die Schüler und Lehrkräfte sich einleben, entstehen die beiden Nachbargebäude

12.5.2016

Das Wetter meint es gut mit den Baumeistern, und so stehen die Wände der fünften Lernlandschaft, die später als Hort genutzt werden soll, inzwischen. Auch der Werkraum wird bald seine Wände bekommen. Auch am Schulhof wird schon gearbeitet, die Pflaster- und Erdarbeiten starten noch in dieser Woche.

Rückblick und Ausblick

Zwei Pädagogik-Studentinnen interviewten die Baugruppe

Regal breit

Annika Biel und Nadine Mueller-Raschdau sind Studentinnen der Lüneburger Leuphana-Universität. Sie haben bereits im Sommer 2015 den Rohbau der Clenzer Schule besucht und mit Schulleiterin Ilka Wilke und Architekt Ralf Pohlmann ein Gespräch über das Konzept der Lernlandschaften geführt.

Nachdem die beiden jungen Frauen sich im Rahmen ihres Studium mit weiteren pädagogischen Konzepten beschäftigt haben, haben sie beschlossen, ihre Masterarbeit über die Arbeit der Lehrer an der Astrid-Lindgren Schule zu schreiben. Zu diesem Zweck haben die Studentinnen Mitglieder der Baugruppe zu einem Interview geladen und wollten wissen: Wie fand sich die Gruppe und wie kam es überhaupt zu der Idee, ein ganz neues Haus mit neuem pädagogischem Konzept zu bauen? Was waren Höhen und Tiefen? Wo gab es Reibung und wie ist die Stimmung jetzt in der neuen Schule? Weiterlesen

Mit Tüv-Siegel

Bauamt und DEKRA haben das neue Schulgebäude abgenommen

fassade breit

Ende Februar gab es in der Neuen Schule in Clenze eine große Baubegehung: Zunächst überprüfte die DEKRA, ob die Sicherheitseinrichtungen wie geplant funktionieren: Feuermelder und Amoktaster wurden ebenso geprüft wie die Rauchmelder. Der Test wurde einwandfrei bestanden und die Sicherheitstechnik der Schule hat nun das Tüv-Prüfsiegel.

Am Nachmittag kam schließlich Andreas Arndt, um den Neubau mit den Plänen zu vergleichen, die das Architekturbüro mit dem Bauantrag eingereicht hatte. Mit einem kleinen Rechner mit Touchscreen lief der Bauprüfer jeden einzelnen Raum des Hauses ab, besprach Details mit Ralf Pohlmann und setze, wo möglich seinen Haken. „Die Bauprüfung verlief absolut zufriedenstellend und reibungslos“ resümierte der Architekt. „Weil noch nicht alles fertig ist, gibt es natürlich noch hier und da Nachbesserungen, aber wir sind sehr zufrieden.“

Erstes Kennenlernen

Taka-Tuka und Katthult treffen „Schul-Erfinder“

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Begrüßung im Wir-Raum durch Ralf Pohlmann

War die Baustelle bisher erfüllt von Säge-, Schleif- und Klopfgeräuschen, erschallten am Donnerstag Kinderstimmen im Wir-Raum des neuen Schulgebäudes. Die Erst- und Zweitklässler der Schule waren gekommen, um sich die Baustelle von Architekt Ralf Pohlmann erklären zu lassen und schon mal Tuchfühlung aufzunehmen. In etwa drei Wochen ziehen die Kinder ein und sind aufgeregt und fröhlich bei der Sache. Weiterlesen

Elektrik, Boden, Anstrich – fertig!

Nur noch wenige Gewerke sind auf der Baustelle

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Die Spachtelmasse, mit der die Böden vor dem Verlegen von Nadelfilz und Linoleum begradigt werden, bringt viel Wasser ins Gebäude: „/00 Liter bringt allein die Spachtelmasse, aber auch Farben und Kleber enthalten Wasser“, erklärt Ralf Pohlmann. Da heißt es: Heizen und Lüften, damit sich das viele Wasser wieder nach draußen verflüchtigen kann. Denn die Maler, die dabei sind, die Türzargen und Fensterbänke zu lasieren, brauchen trockene Untergründe.

Nachdem der Elektriker alle Deckenstrahler installiert hat, können nun die schönen bunten Deckenringe angebracht werden. Sie weisen mit ihren unterschiedlichen Farben auf die Lage der vier im Hauptgebäude der Schule untergebrachten Lernlandschaften hin.

Der Aufzug wurde von der Firma auf Sicherheit und Funktionalität getestet und läuft einwandfrei. Jetzt wird der Maler bald die Wände in den Toiletten streichen, die Trennwände werden eingezogen und alle Innentüren eingebaut.

„Bis die ersten Möbel aufgebaut werden, dauert es nicht mehr lange, aber wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Ralf Pohlmann.

Bald ziehen die Schüler ein

Bauarbeiten werden pünktlich abgeschlossen

Infrarotbild einer Eingangstür

Infrarotbild einer Eingangstür

„Der Ablauf auf der Baustelle ist prima“, freut sich Ralf Pohlmann bei einer Besprechung mit Bauherren und Schulleitung. Im Obergeschoss sind die Decken fast fertig eingezogen, im Erdgeschoss ist es ungefähr die Hälfte. Die Trockenbauer werden im Laufe der nächsten Woche ihre Arbeiten abschließen. Auch die Maler sind bald mit den Wänden fertig, es folgen die Anstricharbeiten am Holz. Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird der Bodenleger versuchen, möglichst viele der Teppich- und Linoleumböden aufzubringen, die Trennwände für die Klos warten auch auf ihren Einbau. „Der Rest“ sagt Architekt Pohlmann „ist Kleinkram.“

Auf dem wöchentlichen Jour fixe tauschen sich Architekt und Bauherr, Schule und Gewerke aus, besprechen Probleme und entwickeln Ideen. Jetzt geht es um den reibungslosen Umzug. Wann können die Möbel aufgebaut werden? Wo kommen alte Regale und Tische hin? Was geschieht mit den Dingen, die niemand mehr haben möchte? Wer hilft schleppen?
Ende Februar werden die neuen dänischen Möbel aufgebaut – Tischeinheiten, Lehrerarbeitsplätze und Regale in den Lernlandschaften und Input-Räumen. Hinzu kommen die Garderoben, die zu jeder Lernlandschaft gehören.

Vor den Osterferien werden die Kinder ihre neue Schule beziehen, damit das alte Gebäude ausgeräumt und für den Abriss vorbereitet werden kann. Viele der Abbrucharbeiten werden dann in den Osterferien stattfinden.

Mit „Phase Null“ zum passenden Konzept

Eine Delegation der Samtgemeinde Aue besuchte die Baustelle

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Bevor eine Gemeinde ein Schulhaus baut, sollte sie auf jeden Fall mit den Nutzern des Gebäudes über die Anforderungen sprechen. Wie soll das Lernkonzept aussehen? Was brauchen die Schüler, um sich wohlzufühlen? In einer „Phase Null“, also einer Zeit der Bedürfnisermittlung und Entscheidungsfindung, die den folgenden Bauphasen vorgelagert ist, sollte eine Gemeinde sich klar werden über das passende Konzept und das dafür geeignete Schulhaus. Weiterlesen