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Die Estrich-Schlange

In allen Räumen des Schulneubaus ist ein Estrich-Boden geschüttet worden. Er dient als Unterlage für die endgültigen Bodenbeläge. In den Lernlandschaften wird es einen strapazierfähigen Nadelflies-Teppich geben, im Wir-Raum wird ein Guss-Asphalt für angenehmes Lauf-Gefühl sorgen.

Der Estrich, ein Gemisch aus Sand, Wasser und Zement wird „erdfeucht“ durch einen dicken Schlauch in den jeweiligen Raum gepumpt. „Die Konsistenz des Estrichs lässt den Schlauch tanzen“ erklärt Architekt Ralf Pohlmann. Wie eine dicke Boa wälzt sich also der zuckende Schlauch von Raum zu Raum. Wäre das Gemisch flüssiger, läge der Schlauch viel ruhiger da. Aber so viel Wasser kann auf der Baustelle niemand gebrauchen, und der Estrich bräuchte viel länger, um zu trocknen.

Ist die erdfeuchte Masse einmal an Ort und Stelle, wird sie mit einer Maschine von allen Unebenheiten befreit. Der ausführende Arbeiter auf dem Video trägt eine Art Schneeschuhe, um nicht in dem noch feuchten Fußboden zu versinken.

Inzwischen sind diese Arbeiten in allen Räumen abgeschlossen, weiter geht es mit dem Verputzen der Wände, dem Einbau von Türen und der Lüftungsanlage.

Im Außenbereich hat die Firma Ulf & Udo Lahmann GbR damit begonnen, die Abwasserleitungen für das Regenwasser zu graben.

Sturmgebremst, dennoch im Zeitplan

Seit der Frühling eingezogen ist, geht es auf der Baustelle zügig voran

Dömeln breit

„Rödeln“ heißt das Verbinden der vielen dicken Stahldrähte, die sich im Gußbeton einer Baustelle verbergen. Damit die aus Beton gegossenen Bauteile in sich stabil sind, bekommen sie ein Gerüst aus Stahl. Die Arbeiter der Firma SBI haben jedes einzelne Stahlteil mittels dünnerem Draht und Zange „ver-rödelt“. Weiterlesen

Überblick

Der Polier der Firma SBI-Bau, Sven Heidemann, ist auf den Kran geklettert und hat von ganz oben das Geschehen auf der Baustelle gefilmt. Von oben gut zu erkennen: Im Südflügel liegt in großen Teilen die Verschalung für die Decke des Erdgeschosses. Sie wurde inzwischen gegossen, das Gleiche wird nun im Nordflügel geschehen.

Architekt Ralf Pohlmann ist zufrieden mit dem Verlauf: Trotz des bautechnisch schlechten Winters seien die Bauarbeiten im Zeitplan. In den nächsten drei Monaten soll der Rohbau weitgehend fertig gestellt werden. Die Schule wird einen Holzrahmen bekommen, das Dach wird abgedichtet werden und die Tischler werden mit dem Einbau der Fenster beginnen.

Besonders erfreulich: Die Schule wird ein revolutionäres Lichtkonzept bekommen, mit 1000 Lux auch im Winter werden die Schüler optimale Licht- und Lernbedingungen haben.