Kategorie-Archiv: Abriss

Hort, Werkstattgebäude und Schulhof

Die Schule steht, es folgen zwei Nebengebäude und die Erneuerung des Schulhofs

Lichter breit

Mit Beginn des Frühlings sind die Abrissarbeiten am alten Schulgebäude nahezu abgeschlossen, in der nächsten Woche werden die Bodenplatten für Hort- und Werkstattgebäude gegossen. „Anfang Mai kommen die Holzbauer“ sagt Architekt Ralf Pohlmann. Schöner Kontrast: Während das Werkstattgebäude passend zu seiner Verwendung in dem satten Grauton der Schulfassade gestrichen wird, bekommt der Hort ein helles Graugrün.

Auch die Arbeiten an den Außenanlagen können, sobald die alten Gebäude verschwunden sind, weitergehen. Die Pflaster- und Befestigungsarbeiten haben bereits begonnen, und bald werden Klettergerüst, Büsche und Bäume ihren Einzug halten. „Das bedeutet für die Kinder, dass sie bis zum Ende der Außenarbeiten den Schulhof nur eingeschränkt, also auf den asphaltierten Flächen nutzen können“, erklärt Ralf Pohlmann. Das wird sicher noch bis zum Beginn der Sommerferien der Fall sein. Der Lohn für diese Einschränkung wird ein schöner, großer Schulhof sein, den das renommierte Garten- und Landschaftsplanungsbüro von Levin-Monsigny übernehmen wird.

Das neue Konzept für den Unterricht scheint indessen aufzugehen. Übereinstimmend freuen sich Lehrkräfte und Gäste über das ruhige Schulklima. Schulsozialarbeiterin Marion Schwarz findet: „Wir müssen uns natürlich noch an das neue Gebäude gewöhnen. Aber die Lernlandschaften funktionieren. Es ist sehr ruhig und die Kinder fühlen sich wohl.“

Ferienprogramm

Die schulfreie Zeit der Osterferien nutzt das Bau-Unternehmen von Steffen Coßbau, um das alte Schulgebäude in großen Teilen abzureißen. „Man kann bereits jetzt erkennen, wie schön das Gelände hinter der neuen Schule wird“, freut sich Architekt Ralf Pohlmann.

Einen wichtigen Job erledigt der Baggerfahrer Dirk „Spocky“ Dohrendorf, der mit Fingerspitzengefühl die Spreu vom Weizen des Abbruchmaterials trennt und das alte Haus vorsichtig abträgt. Alte Kupferleitungen werden recycelt, Kupfer ist ein wertvolles Edelmetall.

Viel Bewegung auf dem Schulgelände

Bald ziehen die Schüler um, die alte Schule wird abgerissen

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Baggerführer Dirk Dohrendorf kommt zurück, um den Rest des alten Schulgebäudes abzutragen

Bauunternehmer Steffen Coßbau war Anfang Februar zum Jour Fixe im Architektenbüro geladen, um mit dem Heizungsingenieur Martin Kunze und dem Garten- und Landschaftsbauer Ulf Lahmann den Abriss des alten Schulgebäudes zu planen. Coßbau ist kein Mann von vielen Worten. Gibt es ein Problem, schaut er kurz vor sich hin und formuliert dann in knappen Sätzen die Fragen, die die Kuh vom Eis bugsieren. Eine Fernwärmeleitung verläuft mitten durch das Abbruchgebiet? Ein Schieber muss geschützt werden? Routiniert und professionell planen die drei Männer einen Ablauf, der alle Eventualitäten mit einbezieht. Ralf Pohlmann schaut ganz zufrieden – so lässt es sich arbeiten. Kompliziert wird es, weil auch das neue Hortgebebäude mit in die Planung einbezogen sein will – auch dorthin muss die Fernwärmeleitung einen Abzweig haben, und die Platte für das Gebäude soll im Frühling vorbereitet werden. „Kriegen wir hin“, sagt Steffen Cossbau. Weiterlesen

In zwei Wochen geht die Schule wieder los

Die Abbrucharbeiten neigen sich dem Ende zu

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Wenn Mitte September Schüler und Lehrkräfte an die Grundschule in Clenze zurückkehren, wird dort, wo noch zu Beginn der Sommerferien das alte Schulgebäude stand, eine glatte Fläche sein. Noch klafft dort ein tiefes Loch, und Schutthaufen liegen auf dem Schulgelände.  Baggerfahrer Dirk Dorendorf ist gerade dabei, mit einer Spezialschaufel Kleinteile aus der Erde zu sieben und auf den Kipp-Laster zu verladen. Weiterlesen

Schul-Recycling

Beim Abriss des alten Schulgebäudes geht die Abbruchfirma sorgsam vor

Bagge

Sein Arbeitsgerät beherrscht er blind – wenn Dirk Dorendorf von der Firma Cossbau seinen Bagger startet, dann ist das, als würde er seinen verlängerten Arm anknipsen. Mit der für ein so großes Gerät recht zierlichen Abriss-Zange zieht der junge Mann feinfühlig Balken und Rohre aus dem alten Schulgebäude an der Kassauer Straße. Selbst Armaturen pflückt er vorsichtig aus der Wand und überreicht sie, einem Blumensträußchen gleich, den unten wartenden Bauhelfern. Wände drückt der Baggerführer fast zärtlich mit der Seite der Schaufel ein, bis sie unter Gepolter in das Gebäude kippen. Weiterlesen

Das Tagebuch des Architekten

Mit seinem Baustellen-Tagebuch dokumentiert Ralf Pohlmann die Fortschritte auf der Baustelle

Ralf Pohlmann muss als Architekt jeden Tag nach Clenze fahren, um auf der Baustelle nach dem Rechten zu sehen. Dabei hat er immer sein Telefon, auf dem ein kleines Programm installiert ist, das den Fortgang auf der Baustelle festhält. „Das ist eigentlich Pflicht für jeden Architekten“, sagt Ralf Pohlmann und gibt Datum, Wetterverhältnisse, Bauphase und beteiligte Firmen und Personen in kleine Masken auf seinem Display ein. Diese Art der Dokumentation macht es möglich, jeden einzelnen Schritt auf der Baustelle später nachzuvollziehen.

Die Baustellenprotokolle der vergangenen Tage finden Sie hier.