Archiv für den Autor: Vivian Rossau

Ein Fest für alle

Der Neubau der Astrid-Lindgren-Schule wurde am 17. September feierlich eingeweiht

Herzlich Willkommen
Es war eine fröhliche Feier am Samstag in der neuen Grundschule Clenze. Alle Beteiligten freuten sich über die glücklichen Gesichter der Kinder, die die Gäste mit einem Lied begrüßten, bei dem sofort mitgeklatscht und mitgesungen werden konnte.

Samtgemeindebürgermeister Hubert Schwedland zeigte sich erfreut über die Fertigstellung der Schule. Architekt Ralf Pohmann gab einen Abriss über Planung und Bau der Schule. Dabei lobte er insbesondere die beteiligten Firmen und ihre Poliere für die sehr gute Zusammenarbeit und die fristgemäße Herstellung. Dies sei nicht selbstverständlich. Jonny Rassmussen von der Fa. FurnX aus Dänemark, die passgenaue Möbel für die Schule entworfen und geliefert hat, überreichte Schulleiterin Ilka Wilke ein Rednerpult als Geschenk, das von den Kindern und Erwachsenen gleich gut genutzt werden kann.

Ilka Wilke freute sich, endlich in der neuen Schule angekommen zu sein. Sie bedankte sich bei den SchülerInnen und ihrem Lehrerkollegium, dass sie die Jahre des beengten Arbeitens und den Baulärm so gut ertragen haben. Es sei „wie ein Sechser im Lotto“ gewesen, dass Schule so in den Planungs- und Bauprozess mit einbezogen wurde.

Franz-Josef Kamp von der Landesschulbehörde überbrachte Grüße von Ministerin Frauke Heiligenstadt. Die Grundschule Clenze stehe auf einer Liste der besonderen Schulen, die Ministerin Heiligenstadt in der nächsten Zeit besuchen wolle. Er beglückwünschte die Samtgemeinde für ihr innovatives Vorgehen bei der Schulplanung und dem Schulbau. Die Landesschulbehörde freue sich, solch eine Schule in ihrem Bereich aufweisen zu können.

Es folgten Grußworte vom 1. Kreisrat Claudius Teske, Bürgermeister Rainer Pollehn, Bürgermeisterin Heidi Schulz und Elternratsvorsitzender Carsten Lemme. Bürgermeisterin Heidi Schulz ging in ihrem Grußwort darauf ein, dass es schmerzlich gewesen sei, die Grundschule Bergen loslassen zu müssen. Doch wenn die neue Grundschule Clenze etwas brauche, solle sie sich bei ihr melden. „Wir stehen voll hinter Euch!“

Musikalisch umrahmt wurde die Schuleinweihung vom Sinfonieorchester der Musikschule Lüchow-Dannenberg – Leitung Gerd Baumgarten.

Text mit freundlicher Genehmigung des Stadtmarketing Lüchow (Wendland)

Kurz vor Schulbeginn

Landschaftsgärtner und Pflasterer arbeiten fleißig an den Außenanlagen

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Was zu Beginn der Sommerferien noch aussah wie eine Kraterlandschaft, ist nun, kurz bevor die Schule wieder startet, schon erkennbar ein Schulhof. Die Bäume auf dem Schulgelände sind noch eingepackt, damit die Baumaschinen die Rinde nicht verletzen können, und überall liegen noch große Berge von Split, Sand und Mutterboden. Aber einige Flächen sind schon glattgezogen und die ersten markanten roten Wege liegen bereits. „Bis zum Schulbeginn werden wir die Wege zur Turnhalle und zum Busbahnhof fertig stellen“, sagt Ulf Lahmann, dessen Firma die Pflaster- und Erdarbeiten auf dem Gelände macht. Weiterlesen

Wie ein Uhrwerk

Während der Bauarbeiten greifen die Arbeitsschritte der Gewerke ineinander

12.5.2016

Heizung, Sanitär, Elektrik und der Trockenbau sind die Gewerke, die im Moment die Baustellen für fünfte Lernlandschaft und Werkraum bevölkern. Oben macht sich auch der Dachdecker an die Arbeit. Die Arbeiten werden möglichst so ausgeführt, dass die Gewerke nahezu gleichzeitig arbeiten können. Die Lüftungsanlage – Leitungen, die unter der Decke verschwinden sollen – wird von Raum zu Raum installiert, damit dann gleich im Anschluss die Decken abgehängt werden können.

Architekt Ralf Pohlmann macht Druck, denn mit dem ersten Schultag sollen beide Gebäude fertig sein. Ständig dreht es sich um die Fragen: Welches Gewerk ist mit wie vielen Arbeitskräften auf der Baustelle? Warum nur so wenige? Wann wird der nächste Arbeitsschritt fertig und wer kann als nächstes weitermachen? Wie in einem Puzzle oder einem riesigen Uhrwerk greifen die Arbeiten ineinander. Und der Architekt muss aufpassen, dass es nicht knirscht.

Lieder und Bratwurst

Schüler, Lehrkräfte, Architekt und Holzbauer feiern das gute Vorankommen

Die beiden Nebengebäude, der Werkraum, von den Kindern zärtlich „Tischlerschuppen“ genannt und die fünfte Lernlandschaft, sind so weit aufgebaut, dass sie mit einem Dach versehen werden können. Diesen Umstand haben die Beteiligten mit einem kleinen Fest gefeiert, die Holzbauer hielten gar einen richtigen „Richtspruch“ und opferten ein Weinglas. Nach einem Liedchen, als Dank an die Arbeiter und zum Mutmachen und Durchhalten für den erneuten Umzug gedacht, gab es Bratwurst für alle.

 

Hort und Werkraum entstehen

Während die Schüler und Lehrkräfte sich einleben, entstehen die beiden Nachbargebäude

12.5.2016

Das Wetter meint es gut mit den Baumeistern, und so stehen die Wände der fünften Lernlandschaft, die später als Hort genutzt werden soll, inzwischen. Auch der Werkraum wird bald seine Wände bekommen. Auch am Schulhof wird schon gearbeitet, die Pflaster- und Erdarbeiten starten noch in dieser Woche.

Rückblick und Ausblick

Zwei Pädagogik-Studentinnen interviewten die Baugruppe

Regal breit

Annika Biel und Nadine Mueller-Raschdau sind Studentinnen der Lüneburger Leuphana-Universität. Sie haben bereits im Sommer 2015 den Rohbau der Clenzer Schule besucht und mit Schulleiterin Ilka Wilke und Architekt Ralf Pohlmann ein Gespräch über das Konzept der Lernlandschaften geführt.

Nachdem die beiden jungen Frauen sich im Rahmen ihres Studium mit weiteren pädagogischen Konzepten beschäftigt haben, haben sie beschlossen, ihre Masterarbeit über die Arbeit der Lehrer an der Astrid-Lindgren Schule zu schreiben. Zu diesem Zweck haben die Studentinnen Mitglieder der Baugruppe zu einem Interview geladen und wollten wissen: Wie fand sich die Gruppe und wie kam es überhaupt zu der Idee, ein ganz neues Haus mit neuem pädagogischem Konzept zu bauen? Was waren Höhen und Tiefen? Wo gab es Reibung und wie ist die Stimmung jetzt in der neuen Schule? Weiterlesen

Hort, Werkstattgebäude und Schulhof

Die Schule steht, es folgen zwei Nebengebäude und die Erneuerung des Schulhofs

Lichter breit

Mit Beginn des Frühlings sind die Abrissarbeiten am alten Schulgebäude nahezu abgeschlossen, in der nächsten Woche werden die Bodenplatten für Hort- und Werkstattgebäude gegossen. „Anfang Mai kommen die Holzbauer“ sagt Architekt Ralf Pohlmann. Schöner Kontrast: Während das Werkstattgebäude passend zu seiner Verwendung in dem satten Grauton der Schulfassade gestrichen wird, bekommt der Hort ein helles Graugrün.

Auch die Arbeiten an den Außenanlagen können, sobald die alten Gebäude verschwunden sind, weitergehen. Die Pflaster- und Befestigungsarbeiten haben bereits begonnen, und bald werden Klettergerüst, Büsche und Bäume ihren Einzug halten. „Das bedeutet für die Kinder, dass sie bis zum Ende der Außenarbeiten den Schulhof nur eingeschränkt, also auf den asphaltierten Flächen nutzen können“, erklärt Ralf Pohlmann. Das wird sicher noch bis zum Beginn der Sommerferien der Fall sein. Der Lohn für diese Einschränkung wird ein schöner, großer Schulhof sein, den das renommierte Garten- und Landschaftsplanungsbüro von Levin-Monsigny übernehmen wird.

Das neue Konzept für den Unterricht scheint indessen aufzugehen. Übereinstimmend freuen sich Lehrkräfte und Gäste über das ruhige Schulklima. Schulsozialarbeiterin Marion Schwarz findet: „Wir müssen uns natürlich noch an das neue Gebäude gewöhnen. Aber die Lernlandschaften funktionieren. Es ist sehr ruhig und die Kinder fühlen sich wohl.“

Ferienprogramm

Die schulfreie Zeit der Osterferien nutzt das Bau-Unternehmen von Steffen Coßbau, um das alte Schulgebäude in großen Teilen abzureißen. „Man kann bereits jetzt erkennen, wie schön das Gelände hinter der neuen Schule wird“, freut sich Architekt Ralf Pohlmann.

Einen wichtigen Job erledigt der Baggerfahrer Dirk „Spocky“ Dohrendorf, der mit Fingerspitzengefühl die Spreu vom Weizen des Abbruchmaterials trennt und das alte Haus vorsichtig abträgt. Alte Kupferleitungen werden recycelt, Kupfer ist ein wertvolles Edelmetall.

Ab jetzt wird in Lernlandschaften gearbeitet!

Seit Anfang März ist die neue Schule in Betrieb

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Seit einigen Tagen herrscht aktives Treiben im neuen Schulhaus: Nachdem Schüler, Lehrer, Eltern und Mitarbeiter der Samtgemeinde am Wochenanfang Möbel, Bücher und Arbeiten der Kinder ins neue Haus getragen haben, geht nun der reguläre Unterricht los.

Offiziell eingeweiht wird das Gebäude mit einem Fest zu Beginn des Schuljahres 2016/17. Dann wird sich auch auf den Außenanlagen noch so einiges getan haben: Im nächsten Arbeitsschritt wird die Firma Cossbau das alte Schulgebäude abtragen. Die Bodenplatte für das Hortgebäude wird vorbereitet und mit dem Frühjahr werden auch die Arbeiten der Gärtner beginnen.

Einige Eindrücke vom Umzug finden sich auch unter der Rubrik „Bilder“.

 

Mit Tüv-Siegel

Bauamt und DEKRA haben das neue Schulgebäude abgenommen

fassade breit

Ende Februar gab es in der Neuen Schule in Clenze eine große Baubegehung: Zunächst überprüfte die DEKRA, ob die Sicherheitseinrichtungen wie geplant funktionieren: Feuermelder und Amoktaster wurden ebenso geprüft wie die Rauchmelder. Der Test wurde einwandfrei bestanden und die Sicherheitstechnik der Schule hat nun das Tüv-Prüfsiegel.

Am Nachmittag kam schließlich Andreas Arndt, um den Neubau mit den Plänen zu vergleichen, die das Architekturbüro mit dem Bauantrag eingereicht hatte. Mit einem kleinen Rechner mit Touchscreen lief der Bauprüfer jeden einzelnen Raum des Hauses ab, besprach Details mit Ralf Pohlmann und setze, wo möglich seinen Haken. „Die Bauprüfung verlief absolut zufriedenstellend und reibungslos“ resümierte der Architekt. „Weil noch nicht alles fertig ist, gibt es natürlich noch hier und da Nachbesserungen, aber wir sind sehr zufrieden.“